Winterblues – ein Thema das viele Menschen beschäftigt

Nicht nur Individuen, sondern auch Firmen tun gut daran sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, müssen sie doch sicherstellen, dass ihre Mitarbeiter leistungsfähig bleiben. So hatte Frau Zander nun Gelegenheit im Rahmen der regelmäßigen Veranstaltungen des „Arbeitskreises Gesundheit“ bei einem großen Unternehmen über das Thema zu referieren. „Adieu Winterblues“ hieß der Vortrag und mehr als 50 Personen kamen, um in ihrer Mittagspause mehr darüber zu erfahren.

Als erstes ging Frau Zander darauf ein, woher diese Art der Missstimmung gepaart mit Müdigkeit und Energielosigkeit kommt.
Aktuelle Daten zur Anzahl von Betroffenen und deren Strategien, rundeten die Einführung ab.

Als es dann um die Maßnahmen gegen die negativen Effekte des Winterblues ging, die man auch am Arbeitsplatz umsetzen kann, um mehr in Balance mit sich zu sein/zu kommen, wurde die Zuhörerschaft aktiv eingebunden. Neben der Bewegung an der frischen Luft bei Tageslicht gibt es nämlich noch einiges Hilfreiches mehr. So kann man auch am Arbeitsplatz etwas für sich tun, was rege diskutiert wurde. Zum Beispiel wirken bunte Farben stimmungsaufhellend und ob als Bilder an der Wand oder einem peppigen Bildschirmschoner, oder Bilder der Familie etc. bis hin zur Kleidung; es gibt vielfältige Möglichkeiten ohne viel Aufwand die Umgebung förderlich zu gestalten.

Im Weiteren ging es darum sich auszutauschen, denn soziale Interaktionen tragen entscheidend zur Zufriedenheit bei Menschen bei. Ein Ergebnis der Glücksforschung wie wir erfuhren. Kaum jemand kannte den anderen, aber nach kurzem Zögern ließen sich die Teilnehmer darauf ein und sehr schnell war reges Treiben mit viel Lachen zu sehen und zu hören.

An 2ter Stelle der Zufriedenheits-Skala, steht die Freude an der Arbeit. Ja, das kam mir bekannt vor, identifizieren wir Deutschen uns doch sehr über unseren Job. Jetzt sollte man sich paarweise erzählen, was einem in letzter Zeit arbeitstechnisch Freude bereitet hat. Upps, dachte ich, ganz was Neues, denn eigentlich berichten wir doch lieber über Dinge, die nicht so gut gehen. Jedoch, auch diese Hürde wurde mit Bravour genommen. Die Zurückhaltung zu Beginn war genommen, es wurde gelacht, gescherzt und ganz eindeutig, trat das ein, was Frau Zander beabsichtigt hatte: die Zuhörer wurden zu Mitmachern und ihre Stimmung hellte sich ganz eindeutig auf.

Was will man mehr als den Transport von Gehörtem in die direkte Umsetzung.

Diesen super Transfer rundete Frau Zander ab, indem sie noch Tipps für den allgemeinen Alltag außerhalb des Jobs gab und den Unterschied zwischen Winterblues, saisonaler und endogener Depression darlegte.

Eine kurzweilige und interessante Stunde, in der auch ich das eine oder andere mitnehmen konnte.

Am 9. April wird Frau Zander auf der Corporate Health Convention in Stuttgart als Key Note Speaker zum Thema „Betriebliches Gesundheitsmanagement in Zeiten von Arbeit 4.0 mit Generation Y/Z“ einen Vortrag halten. Wie ich sie kenne, wird es ähnlich kurzweilig sein. Lassen wir uns überraschen…

Peter Müller